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UMWELT & NATUR

Wer hat den Tee erfunden?

Ein englisches Sprichwort besagt: Der Weg zum Himmel führt an einer Teekanne vorbei. Wenn Sie jetzt glauben, die Briten hätten den Tee erfunden, dann müssen wir Sie an dieser Stelle enttäuschen. Es waren “Asterix und Obelix” die auf Bitten des Vetters von Asterix den Zaubertrank nach England bringen sollten. Auf der Reise dorthin kam Asterix in den Besitz von feinen Kräutern. Bis zu jenem Tag tranken die Briten heißes Wasser mit einem Tropfen Milch. Auf den Geschmack kamen die Briten erst, als Asterix das Wasser mit feinen Kräutern aufpeppte. Seit jenem Tag trinkt man überwiegend Tee in Britannien. Wenn Sie an dieser Stelle jetzt schmunzeln, dann empfehlen wir Ihnen sich den ganzen Film “Asterix bei den Briten” bei einer Tasse Tee anzusehen. Er ist eine Wohltat für Ihre Lach- und Gute Laune- Muskulatur. 

Wer hat den Teebeutel erfunden?

Das Teebeutel-Prinzip wird spätestens seit dem Mittelalter in Form von “Kräutersäckchen” aus Leinen von Kräuterfrauen genutzt. Sie lebten meist in Klöstern, in denen sie Kräutergärten anlegten. Ziel dieser klugen Frauen war es, Gärten zu schaffen, die als Ort des Friedens und Oase der Ruhe dienen sollten. Gleichzeitig wollte man Kräuter und Pflanzen anbauen, die den “verschütteten sechsten Sinn” wieder erwecken.

Der Vorläufer des Teebeutels wurde Anfang 1900 von dem US-amerikanischen Teehändler Thomas Sullivan -eher versehentlich- erfunden. So füllte er seine Teeproben, die bis dahin in großen, teuren Blechdosen verschickt wurden, in kleine und platzsparende Seidenbeutel ab und verschickte sie so an seine Kunden.
Als Erfinder des Teebeutels im Jahre 1949 -so wie wir ihn in der heutigen Form kennen- gilt der Deutsche Arnold Rambold.

Seitdem sind viele Jahrzehnte vergangen, und in deren weiterer Entwicklung wurde der Pyramiden-Teebeutel eingeführt.

Der Pyramiden-Teebeutel und unsere Kräuter

Der Pyramiden-Teebeutel hat ein wesentlich größeres Volumen als andere Arten von Teebeuteln. Im Pyramidenbeutel selbst befinden sich der Tee, die Kräuter, die Wurzeln sowie die Blüten und Früchte im naturbelassenen Zustand, lediglich vorsichtig und nur grob zerteilt, so dass diese in dem vergleichsweise großen Beutel ihren Platz finden. Der Pyramidenbeutel ist 3x so durchlässig wie ein herkömmlicher Teebeutel und kann das Wasser daher deutlich besser aufnehmen bzw. aufsaugen, und die Zutaten haben reichlich Platz, so dass sich die Wirk- und Geschmacksstoffe optimal entfalten können. 

 

Für uns bei BIRDI TEE war klar, dass nur ein Pyramiden-Beutel in Frage kommen könnte, auch damit die wertvollen Inhaltsstoffe durch die feine Struktur des Beutels rundum sichtbar bleiben. Damit verbinden wir die sinnliche Zubereitung von losem Tee mit der praktischen Handhabung eines komfortablen Teebeutels, ohne bei der Qualität der eingesetzten Zutaten Kompromisse machen zu müssen.

 

Ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium für die Verwendung des Pyramiden-Teebeutels ist die biologische Abbaubarkeit des Materials, aus dem der Pyramidenbeutel hergestellt ist. 

 

Seitdem sich die Teeindustrie von Materialien auf Erdölbasis (wie Nylon oder PET) entfernt hat um dem Umweltschutz Rechnung zu tragen, ist die Nachfrage nach biologisch abbaubarem Material deutlich gestiegen. Eines dieser biologisch abbaubaren Materialen ist das sogenannte PLA, aus welchem sowohl unser Teebeutel als auch der Faden gefertigt werden. Auf Metallklammern haben wir bei BIRDI TEE sehr bewusst verzichtet.

Was ist PLA ?

Poliactide, kurz PLA (Polymilchsäure) genannt, ist ein Polymerharz, dass durch die Milchsäuregärung von Glucose entsteht, die bei den Pyramidenbeuteln aus Zuckerrohr, Mais- oder Kartoffelstärke aus bewirtschafteten Plantage gewonnen wird und damit zu den nachwachsenden, natürlichen Rohstoffen zählen. 

Erstmals beschrieben wurden Polylactide – umgangssprachlich auch Polymilchsäuren genannt – 1845 von Théophile-Jules Pelouze. Somit ist PLA keine Erfindung der jüngsten Zeit, sondern an diesem Polymerharz wird schon mehr als einem Jahrhundert geforscht.

Produzenten von PLA - Maschenfilter Teebeutel

Unsere Pyramiden-Teebeutel werden aus NeoSoilon gefertigt, welches speziell für die Abpackung bio-zertifizierter Kräuter und Tees entwickelt wurde. 

Die NASA Cooperation gilt als der Pionier für Maschenfilter für Teebeutel aus 100 % gentechnikfreiem Zuckerrohr, die das weltweit größte stabile Versorgungssystem für gentechnikfreie Filter (non GMO) auf pflanzlicher Basis etabliert haben. Das Produkt ist als NeoSoilon® geschützt und seit Januar 2020 auf dem Markt.

Thailändisches Zuckerrohr, das stets gentechnikfrei angebaut wird, dient als nachhaltiger Rohstoff für die Herstellung von Milchsäure, das wiederum zur Herstellung von PLA  -Maschenfilter-Teebeutel- verwendet wird. 

 

NeoSoilon® ist vom Non-GMO Project zertifiziert und damit der Maschenfilter der ersten Wahl für bio zertifizierte Tees. Somit ist die vollständige Zertifizierung für Biotee-Produkte möglich.

Kompostierbarkeit und biologische Abbaubarkeit

NeoSoilon® kann schnell abgebaut werden, wenn es in Kompost aus organischem Material eingebracht wird, jedoch langsamer, wenn es unter normalen Umständen verwendet wird. Es entspricht der europäischen Norm EN/DIN 13432, der internationalen Norm

ISO 17088 und der amerikanischen Norm ASTM D6400. Das bedeutet, dass 90% seines Gewichts innerhalb von 180 Tagen unter industriellen Kompostierungsbedingungen (bei ca. 58° Celsius) abgebaut werden können. 

Die Zersetzung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von der Temperatur, der Feuchtigkeit und dem Zustand des Bodens, der durch den ph-Wert bestimmt ist. Beschleunigt durch Mikroorganismen bauen sich die restlichen 10% des Gewebes nach 3 +/- 0,5 Jahren vollständig ab. 

Wie sollte der BIRDITEE Pyramidenbeutel entsorgt werden?

Der PLA-Maschenfilter (Pyramiden-Teebeutel) wird wie oben bereits beschrieben, den internationalen Standards zufolge als Industriekompost behandelt, da PLA (Polymilchsäure) bisher als Verbundstoff eingestuft ist. Industriekompost darf in Deutschland NICHT über die Biotonne entsorgt werden. Stoffe die nach den internationalen Standards als Industriekompost eingestuft sind, sollen über den Restmüll entsorgt werden. Auch wenn diese nach höchsten Standards zertifiziert sind. Dies gilt also auch für den Pyramidenbeutel von BIRDI Tee.

Wie geht es nun weiter mit dem Restmüll ?

Der Restmüll wird entweder in einer Müllverbrennungs- oder in der Biogasanlage entsorgt. Durch Verbrennung oder Aufbereitung in einer Biogasanlage entstehen keine schädlichen Stoffe oder Gase wie z.B. Dioxin, die das Erdreich oder das Wasser belasten könnten.

Die Vorteile nochmals auf einen Blick

Die Vorteile nochmals auf einen Blick

 

  • Hergestellt aus 100% PLA-Filamenten aus Zuckerrohr. Es ist 100% biobasiert und biologisch abbaubar*.

 

  • Geeignet für verschiedene Blatt-Tees, Kräuter, Blüten, Wurzeln und Früchte aufgrund seiner hervorragenden Durchlässigkeit.

 

  • Enthält keine gefährlichen Substanzen wie endokrine Disruptoren (Umwelthormone)

 

  • Vollständig biologisch abbaubar bei Entsorgung im Boden unter guten Bedingungen.

 

  • Bei der Verbrennung entstehen keine gefährlichen Gase wie Dioxin, die sich in CO2 und Wasser zersetzen.

 

  • Der Rohstoff des PLA-Harzes stammt aus GMO-freiem grünen Pflanzen – Zuckerrohr.

 

  • Recycelbar und umweltfreundlich, entspricht den internationalen Standards für Industriekompost.

Darum wirbt BIRDI TEE nicht mit Kompostierbarkeits-Siegel auf der Verpackung

Das Wort Kompost oder Kompostierbarkeit assoziiert -gelesen, ausgesprochen oder gedacht- bei den meisten Verbrauchern das Bild eines idyllischen Gartens mit einem eigens gebauten Komposthaufens, der alle Garten- und Küchenabfälle aufnimmt und im Laufe des Jahres in wertvollen Humus umwandelt. 

 

In Zeiten, in denen die Industrie sich jedoch durch Forschung und Produktion von umweltfreundlichen Rohstoffen oder Produkten geradezu neu erfindet, muss auch das Wort Kompost oder Kompostierbarkeit neu gedacht und definiert werden.

 

Dies wurde zum Teil schon getan. Es wurde das Wort “Industriekompost” aufgrund der umfangreichen nationalen und internationalen Gesetze, Verordnungen und Normierungen kreiert. Nur wenige Verbraucher können mit dem Wort “Industriekompost” etwas anfangen. Gleichzeitig erweckt es Misstrauen, wenn man erfährt, dass Industriekompost aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht in der Biotonne entsorgt werden kann. 

 

Wir sind der Meinung, dass “Industriekompost” im ersten Schritt erklärt werden muss, damit Sie sich als Verbraucher ein differenziertes Bild machen können. Siegel wären an dieser nicht sinnvoll, da sie nichts erklären oder unter Umständen in die Irre führen können. Deshalb haben wir uns an dieser Stelle bemüht, Ihnen die Vorteile und Umweltverträglichkeit des PLA Maschenfilter-Teebeutels ausführlich zu erläutern.

 

Ob Kompostierung über die Biotonne oder Entsorgung über den Restmüll spielt für uns in dem Moment eine untergeordnete Rolle, wenn ein Ziel klar und deutlich definiert ist:

 

Bei der Verrottung oder Verbrennung eines BIRDI TEE Pyramiden-Teebeuteln dürfen keinesfalls Schadstoffe entstehen, die die Luft, Boden oder das Wasser belasten.

 

Dafür stehen wir als BiRDI TEE!

Gestaltung und Entsorgung der BIRDITEE Dose

Schön gestaltete Schachteln und Dosen übten schon seit jeher einen Faszination auf den Menschen aus. Vielleicht auch deshalb, weil man darin die süßen Geheimnisse des Lebens aufbewahren konnte. 

Unsere im Jugendstil, schön gestaltete Teedose möchte Ihre Phantasie anregen diese Dose gleich in welcher Form weiter zu verwenden. 

Wir haben uns ganz bewusst für den Jugendstil entschieden, da es dessen Ziel war eine ganzheitliche Umgebung zu schaffen die die Welt verändert um sie schöner zu machen. Die Kunstrichtung reichte von der Architektur bis zum kleinen Teelöffel und bediente sich der Farben und Formen aus der Natur. 

Vorbild für die BIRDITEE Dose war der tschechischer Plakatkünstler, Grafiker, Illustrator und Maler Alfons Mucha. Er gilt als einer der herausragenden Repräsentanten des Jugendstils. Eines seiner größten Meisterwerke war die im Jahre  1899 geschaffene Bronze “Die Natur”. Diese Büste ist von betörender Sinnlichkeit und erzielt heute auf Versteigerungen Höchstpreise.

Sollten Sie die BIRDI Teedose dennoch entsorgen wollen, so können Sie dies über die blaue Altpapiertonne erledigen.

BIRDI Teedosen sind zu 100 % recycelbar und können ohne Schaden dem  Papierkreislauf als Frisch Fasermaterial, auch für neue Lebensmittelpackungen, zugeführt werden. Gleichzeitig wären die Dosen auch kompostierbar, da sie zu 100% aus Papier – ohne Plastik Anteile – bestehen.

 Deshalb lassen  wir unsere Dosen ausschließlich mit lebensmitteltauglichen Frischfaserkarton produzieren, auch wenn das ein deutlich teureres Material ist, als der Altpapier-Karton , der zum Schutz der Lebensmittel mit Alufolie oder Kunststofffolie  kaschiert werden muss.

Bedruckt wird die Dose ausschließlich mit mineralölfreien Druckfarben und wasserbasierten Dispersionslacken nach der Schweizer Rechtsverordnung SR 817.023.21